Down Below sind wohl bisher die Newcomer des Jahres. So haben sie beim diesjährigen Bundesvision Song Contest mit ihrem Titel Sand in meiner Hand glatt den dritten Platz abgesahnt.
Innerhalb weniger Wochen nach ihrem Auftritt bei Stefan Raab schnellte die Single in die Top 50 der Deutschen Charts.
Die vier Jungs aus Brandenburg verstehen es nicht nur harte Gitarren-Riffs mit Streichern und Synthi-Sound zu mixen. Nein, sie bieten obendrein noch eine Show der Extraklasse. Zusammen mit dem Tanz-Theater Marquis de Sade bieten die Dark-Rocker dem Zuschauer einen wahren "Tanz der Vampire".
Wenn Sänger Neo Scope zu dem ohnehin schon dämonisch klingenden Refrain dann nur noch das Weiße in seinen Augen zeigt, könnte man direkt meinen man befindet sich mitten in dem Kino-Streifen "Der Exorzist".
Schade nur, dass die anderen Stücke auf dem Album Sinfony 23 eher Richtung Synthi-Pop gehen. Teilweise fühlt man sich sogar ein wenig an die Musik der in den 80ern erfolgreichen Depeche Mode erinnert.
Bleibt nur zu hoffen, dass die 2003 gegründete Rockband an dem diesjährigen Erfolg anknüpft und die Stilrichtung Dark Rock weiter ausbaut. Egal ob die Texte dann - wie bisher - englisch oder eben in deutsch sind. Der Sound von Sand in meiner Hand ist einfach spitze


